Verfälschungen im Honig – welche gibt es?

Verfälschungen im Honig
Verfälschungen im Honig

Honig ist ein hochwertiges Lebensmittel und der gehobene Preis spiegelt sich in der Qualität und dem hohen Arbeitsaufwand in der Herstellung wieder. Das ruft Fälscher auf den Plan, die mit Verfälschungen Profit machen wollen. Doch welche Verfälschungen gibt es und wie kann man diese Verfälschungen erkennen? Mehr dazu in diesem Artikel.

Die Rechtslage bzgl. Verfälschungen im Honig

Die Bezeichnung auf Honigetiketten muss rechtskonform sein. Fremde Substanzen in den Honig zu geben ist nicht erlaubt, wenn die Bezeichnung „Honig“ auf dem Etikett steht. Ausnahmen sind so genannte „Honigmischungen“ (beispielsweise mit Vanille). Der Honig darf dann mit anderen Substanzen gemischt werden, wenn die Substanzen auf dem Etikett bezeichnet sind.

Die Regelungen dazu sind in der EU-Verordnung 2017/625 und der Honigverordnung des deutschen Imkerbunds aufgeführt.

 

Honig weit oben in der Liste von verfälschen Lebensmitteln

In den USA liegt Honig auf Platz 3 von verfälschten Lebensmitteln, in der Europäischen Union auf Platz 6.

 

Welche Arten von Verfälschungen im Honig gibt es?

Es gibt zahlreiche Verfälschungen bei Honig. Hier findest du die gängigsten.

 

Falsche Herkunftsangabe

Es wird Honig aus anderen Ländern importiert und mit der Bezeichnung „deutscher Honig“ etikettiert. Honig aus anderen Ländern ist natürlich nicht per se schlechter als deutscher Honig. Viele Menschen geben aber lieber etwas mehr aus und unterstützen die heimische Imkerschaft, insbesondere weil wir ja einen Beitrag für den Naturschutz in Deutschland leisten. Mit einem Import aus anderen Ländern würde der inländische Naturschutz dann natürlich nicht gefördert.

 

Strecken des Honig mit anderen (günstigeren) Lebensmitteln

Dem Honig werden andere Lebensmittel zugemischt. Diese sind ebenfalls süßschmeckend, aber günstiger in der Beschaffung.

Eine andere Möglichkeit ist es, dunkle, süßliche Stoffe zuzumischen. Damit wird Waldhonig suggeriert, der im Verkauf einen höheren Preis als Blütenhonig erzielt.

 

Fazit: Kann ich erkennen, ob der von mir im Honig gekaufte Honig verfälscht wurde?

Klassische Methoden zur Bestimmung der Honigsorte gelangen hier an ihre Grenzen. Und natürlich lohnt sich der Aufwand nicht für Privatpersonen, die sich ein Glas Honig im Supermarkt gekauft haben. Hier liegt die Verantwortung bei den Geschäften, die den Honig verkaufen.

Eine gute Methode wäre natürlich, dass du deinen Honig beim Imker in der Nachbarschaft kaufst 😉 Dort kann man zumindest ausgehen, dass der Honig nicht verfälscht wurde.

 

Wie ist deine Meinung zu dem Thema? Ich freue mich auf Kommentare dazu im Kommentarfenster.

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