Bienenfütterung: Zuckerwasser oder Futtersirup (Apiinvert)

Bienen flüssig oder fest füttern

Bei der flüssigen Bienenfütterung hast du unterschiedliche Möglichkeiten; du nimmst ganz klassisch Zuckerwasser oder Futtersirup wie Apiinvert. Doch welche Vor- und welche Nachteile haben die unterschiedlichen Fütterungsarten?

Werbelinks auf dieser Seite sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Wenn du etwas bestellst (und möglicherweise für weitere Käufe) erhalte ich eine Provision. Für dich ändert sich nichts am Preis. Damit unterstützt du meinen Blog. Vielen Dank für deine Unterstützung! Mehr Infos.

Zuckerwasser 1:1

Durch den verhältnismäßig hohen Wasseranteil in diesem Mischungsverhältnis brauchen die Bienen lange, um das Futter einzudicken.

Durch diesen zeitlichen Aufwand kannst du zum Beispiel Ablegern eine Tracht simulieren, da die Bienen denken, es kommt ein kontinuierlicher Futterstrom ins Volk. Damit wird die neue Königin unabhängig vom Wetter verstärkt Eilage gehen. Der Ableger bekommt somit zahlreiche Jungbienen.

Ebenfalls eignet sich diese Methode, wenn du die Bienen zum Ausbau der Mittelwände animieren willst.

 

Sonderfall Schwarmfütterung

Hier scheiden sich die Geister. Die einen Imker plädieren dafür, einen Schwarm zu füttern, die anderen halten es für überflüssig. Gegner der Schwarmfütterung argumentieren damit, dass die Bienen bei ihrem Auszug genug Vorräte mitgenommen haben.

Ich persönlich habe gefangene Schwärme gefüttert, allerdings frühestens nach drei Tagen. Ansonsten kann es passieren, dass die Bienen wieder aus der Beute ausziehen. Dabei habe ich zwei Futterstöße von jeweils einem Kilogramm Zuckerwasser im Abstand von einer Woche gegeben. So hatten die Schwärme einen guten Start in ihr Leben.

Wenn du einen Bienenschwarm füttern willst, solltest du die Mischung von 1:1 wählen.

 

Zuckerwasser 3:2

In diesem Fall nimmst du drei Teile Zucker und einen Teil Wasser.

Dieses Mischungsverhältnis eignet sich für die Wintereinfütterung, solltest du noch mit Zuckerwasser füttern. Ich nutze für die Wintereinfütterung allerdings nur noch Apiinvert und würde dir das auch empfehlen. Für die Wintereinfütterung ist Zuckerwasser nicht mehr zu empfehlen.

Einen Artikel, wie viel Winterfutter die Bienen benötigen findest du hier.

 

Zuckerwasser 2:1

Mit der Konzentration könntest du deinen Bienen eine optimale Menge Zucker zuführen.

Der Nachteil ist allerdings, dass du hierzu ein sehr starkes Rührgerät (*) brauchst oder du den Zucker in heißem Wasser auflösen musst. Von dieser Konzentration würde ich dir deswegen grundsätzlich abraten.

 

Meine Empfehlung: Apiinvert Futtersirup

Die Bienenfütterung mit Zuckerwasser ist über die Jahre aus der Mode gekommen. Auch ich nutze Zuckerwasser lediglich, um Ableger und Schwärme zu füttern.

 

Was zeichnet Apiinvert als Bienenfutter aus?

Der Einsatz von Apiinvert ist insgesamt stressfreier für die Bienen und den Imker.

Statt stundenlang Zuckerwasser anrühren zu müssen ist das Futter schon fertig verfügbar und muss nur mit dem Eimer und Schwimmhilfen in das Volk gestellt werden. Ebenfalls nimmer es den Bienen viel Arbeit ab, da sie das Futter nicht mehr eindicken müssen.

Deswegen empfehle ich dir die Bienenfütterung vor dem Winter mit Apiinvert vorzunehmen. Für Jungvölker wie Ableger und Schwärme hat Zuckerwasser die genannten Vorteile.

 

Wie ist deine Meinung zu dem Thema? Ich freue mich auf Kommentare und Anregungen im Kommentarfenster.

 

Dieser Artikel darf gerne geteilt werden.

(Visited 142 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

drei × 2 =

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner