Einnahmen beim Honigverkauf steigern

Geld verdienen als Imker Beim Honigverkauf kannst du bessere Einnahmen erzielen, wenn du deine Kunden berätst. Dazu gehört die Beratung über verschiedene Honigsorten nach persönlichen Geschmacksvorlieben oder ein Einblick in den Arbeitsaufwand und die Kosten deiner Imkerei. Wie du bessere Einnahmen beim Honigverkauf erzielst erfährst du in diesem Artikel.


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Das Geschmacksprofil des Honigs

Honig ist gleich Honig? Das ist nicht so und als Imker weißt du das auch. Aber wissen das auch deine Kunden? Ich behaupte: Bei vielen ist das nicht so. Deswegen musst du deine Kunden über die unterschiedlichen Geschmäcker aufklären.

Steht jemand auf sehr süßen Honig? Dann kommt natürlich Raps-Frühtrachthonig in Betracht. Mag jemand eher kräftigen Honig? Dann ist dein Kunde mit Spättracht- und evtl. sogar Waldhonig gut beraten. Welche rechtlichen Vorgaben für Sortenhonig gelten erfährst du hier.

Ebenfalls kannst du erfragen, wofür der Honig verwendet werden soll. Viele Menschen süßen ihr Müsli mit Honig. Da kommt dann ein flüssiger statt einem festen Honig in Frage.

 

Aktiv werben

Viele Imker haben klassische Werbeschilder wie „Honig aus eigener Imkerei“ und ähnliches vor der Haustür. Dagegen ist natürlich auch nichts einzuwenden.

Wie wäre es aber, wenn du damit wirbst, welche Sortenhonige du konkret im Angebot hast?

 

Qualität vs. Preis

Es gibt Kunden, die sehen nur den Preis. Manche wollen sogar verhandeln und führen als Argument an, der Discounterhonig sei wesentlich günstiger. Das mag so sein. Ich führe allerdings meine Arbeitszeit an und den Nutzen, den die Imkerei für die Umwelt leistet.

Es ist aus meiner Sicht unfair anderen Kunden gegenüber, wenn unterschiedliche Preise für den gleichen Honig berechnet werden.

Ich habe auch schon Anfragen nach Honig abgelehnt, weil der potenzielle Kunde keinen fairen Preis bezahlen wollte.

Wenn jemand deinen Preis nicht zahlen will ist das eben nicht dein Kunde. Dann solltest du freundlich, aber bestimmt, „nein“ sagen. Mit solchen Kunden wirst du dich in der Zukunft nur weiter ärgern.

 

Aufklärung der Kunden

Du kannst mit deinem Kunden ins Gespräch gehen und ihm deinen Arbeitsaufwand und die Kosten für die deine Imkereigerätschaften aufzeigen. Ich habe mittlerweile über 7.000 Euro für die Imkerei ausgegeben und bin noch recht gut weggekommen, weil ich einiges gebraucht gekauft habe. Beim kompletten Neukauf meiner Ausrüstung hätte ich problemlos mehr als 10.000 Euro ausgeben können.

 

Vermittlung von Fachwissen

Viele Menschen interessieren sich für die Imkerei, haben aber nur ein oberflächliches Wissen. Wenn du diesen Menschen etwas über die Bienen, Imkerei oder die Problematik mit der Varroa-Milbe erzählst, kannst du sie vielleicht für die Imkerei begeistern.

Nach etwas Expertenwissen sind sie möglicherweise bereit, etwas mehr für deinen regionalen Honig zu zahlen als beim Discounter.

 

Probierangebote und Pfand

Ich habe es am Anfang im Nachbarschaftsverkauf so gemacht, dass ich interessierten Nachbarn ein Glas Honig geschenkt habe. So kannst du deine Kunden von der Qualität deines Honigs überzeugen. Dann habe ich gesagt, dass ich das Glas aber gerne zurückhaben möchte. Und da wurde bei der Rückgabe natürlich wieder ein volles Glas Honig mitgenommen.

Ebenfalls mache ich es so, dass ich pro Honigglas 50 Cent Pfand nehme. Auch hier wird bei der Rückgabe gerne wieder ein volles Glas Honig mitgenommen 😉

 

Einfach mal anders sein und doch auf die Kundenwünsche eingehen

Ich habe aktuell die Gläser des deutschen Imkerbunds und Neutralgläser im Angebot. Dabei habe ich Kunden, die gerne ausschließlich DIB-Gläser haben möchten und andere finden die Neutralgläser mit dem entsprechenden Etikett ansprechender. Versuch einfach mal, ob sich andere Gläser (*) mit attraktiv gestalteten Etiketten besser verkaufen.

Honig im Neutralglas
Honigverkauf in unterschiedlichen Gläsern

Probiergläschen

Es gibt Honiggläser mit 30 Gramm Inhalt. Diese kannst du deinen Kunden für einen günstigen Preis anbieten und sie selber den Favoriten deiner Honige herausfinden lassen.

 

Rezepte teilen: Geteilte Freue ist doppelte Freude

Verwendest du deinen Honig für spezielle Gerichte? Wenn du gute Rezepte kennst, kannst du diese mit deinen Kunden teilen. Sie werden es dir mit Sicherheit mit dem Kauf des einen oder anderen Honigglases danken.

 

Ich freue mich auf Meinungen und Anregungen im Kommentarfenster.

 

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