Der Imkerpate – ein Erfolgsgarant?

Imkerpate finden

 

 

Ein Imkerpate kann dich durch jahre- und jahrzehntelange Erfahrung bei der Imkerei unterstützen. Doch bedeutet das garantierten Erfolg?


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Die Zusammenarbeit mit einem Imkerpaten ermöglicht dir einen Einblick in die Imkerei. Welche unterschiedlichen Möglichkeiten hier bestehen erfährst du in diesem Artikel.

 

Begleitung des Imkerpaten während der Saison

In diesem Fall begleitest du deinen Imkerpaten während einer oder mehrerer Saisons.

Hier bekommst du die imkerlichen Tätigkeiten gezeigt und du kannst mit der Zeit immer selbständiger Arbeiten.

Wenn du die grundlegenden Arbeiten beherrscht kannst du mit zwei bis drei Ablegern oder auch Wirtschaftsvölkern in dein Imkerabenteuer starten.

Wenn du die Imker in deiner Region unterstützen möchtest, kannst du zeitgleich in einen Imkerverein eintreten.

 

Übernahme von Völkern und Ablegern des Imkerpaten

Wenn du Kontakt zu deinem Paten geknüpft hast, kannst du Bienen von ihm übernehmen. Durch den vertrauensvollen Kontakt weißt du auch gleich, wo die Bienen herkommen. Viele Imker über die Tätigkeit mit Leidenschaft aus und sind nicht nur am Geld verdienen interessiert.

 

Das persönliche Verhältnis zum Imkerpaten

Auch wenn die Imkerei für die meisten Imker ein Hobby ist, ist es trotzdem Arbeit. Und da muss auch die persönliche Note stimmen. Man muss sich eben persönlich auch gut verstehen.

 

Ist ein Imkerpate vorgeschrieben?

Nein, ebenso wie ein Imkerschein ist ein Imkerpate nicht zwingend vorgeschrieben.

Trotz dessen halte ich ihn für zwingend erforderlich. Mein Imkerpate war 28 Jahre lang aktiv und konnte mir sehr gut helfen. Ich bin mir sicher, dass ich ohne ihn und seine Erfahrung hätte ich sicherlich einige Völker verloren.

Im Imkerforum findest du einen Thread zu dem Thema.

Ich kann nur davon abraten, ohne Imkerpaten zu beginnen!

 

Welche Eigenschaften sollte ein guter Imkerpate aufweisen?

Wie im Berufsleben gibt es auch in der Imkerei bestimmte Merkmale, die über Erfolg und Misserfolg unterscheiden.

Diese sind meiner Meinung nach:

  • Der Pate hält selber Bienen und diese sind in gutem Zustand. Wenn du dir nicht sicher bist erkundige dich beim Vorsitzenden deines Imkervereins, ob er ihn empfehlen würde.
  • Er hält sein Wissen up to date und bildet sich regelmäßig durch Kurse oder Fachbücher (*)
  • Der erfahrene Imker hat keine Probleme damit, seinen Stand und seine Bienen zu zeigen.
  • Er bringt Verständnis für deine (Anfänger-)Probleme auf und kann gut erklären.
  • Bei Fragen hört er dir aufmerksam zu und gibt bestimmtes Wissen ungefragt weiter, weil er ein Gespür dafür hat, was du übersehen haben könntest.

 

Das oben geschriebene stellt sicherlich ein Idealbild dar. Wenn ein Pate nicht alle Eigenschaften erfüllt, ist das auch OK. Sollte er aber sehr wenige oder gar keine dieser Eigenschaften haben, könnte er der falsche sein.

 

Vereinbarung von Terminen

Der Imkernachwuchs ist in der Regel berufstätig. Viele erfahrene Imker sind aber im Ruhestand. Deswegen solltest du mit deinem Imkerpaten einen Termin für die Durchsichten an den Völkern machen, um in Ruhe arbeiten zu können. Da bietet sich das Wochenende natürlich an. Sprich mit deinem Paten, wann er Zeit hat.

 

Sich die Arbeiten erklären lassen

Du kennst es sicherlich aus dem Berufsleben; mit der Zeit wird man „betriebsblind“. Viele Dinge werden dann selbstverständlich und man denkt nicht mehr drüber nach. Das geht auch einem Imkerpaten so. Deswegen solltest du Fragen stellen und wenn du es dann nicht verstanden hast noch mal nachfragen. Auch für Fragen solltest du bei Treffen mit deinem Imkerpaten Zeit einplanen.

 

Das erste Volk am Stand des Imkerpaten stehen lassen

Statt die Bienen in deinen Garten zu stellen, kannst du die ersten Völker / Ableger auch am Stand deines Imkerpaten stehen lassen. So kannst du dem Paten Fragen stellen und er muss nicht zu deinem Stand fahren. Viele Imkerpaten haben mehrere Lehrlinge und können nicht jede Woche zum Stand des Lehrlings fahren. Dafür solltest du Verständnis aufbringen.

 

Meine Erfahrungen mit meinem Imkerpaten

Wie hier im Blog schon mehrfach erwähnt bin ich mit meinem Imkerpaten sehr zufrieden. Er stand mir mit Rat und Tat zur Seite und ich konnte viel lernen.

Aber auch ein erfahrener Imker kann nicht immer alles sehen. Deswegen solltest du auch aktiv auf ihn zugehen und ihm Fragen stellen. Wenn ihr telefonischen Kontakt habt, gib auch kleiner Details weiter. Gerade zu Beginn der Imkerlaufbahn kann man einige Details als nicht so wichtig erachten, die aber durchaus wichtig sein können.

 

Und nun zu dir

Hast du einen Imkerpaten und wenn ja, welche Erfahrungen hast du gemacht? Was war gut und was nicht? Auch wenn du keinen Imkerpaten hast, würden mich die Gründe interessieren. Ich empfehle einen Imkerpaten absolut. Das soll aber keine Anklage gegen Imker sein, die keinen Paten möchte.

 

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