Melezitose frühzeitig erkennen und verhindern

Zementhonig

Melezitose-Honig passiert den meisten Imkern früher oder später. Wie du diese Art von „ungewolltem“ Honig vermeiden kannst, erfährst du in diesem Artikel.

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Hinweis: Ich habe schon mal einen ähnlichen Artikel geschrieben. Dieser Artikel erweitert und vertieft ihn.

 

Eine böse Überraschung: Melezitose-Honig

Jeder Imker kennt das; der Tag der Honigernte rückt näher und man freut sich auf die Honigschleuderung. Doch der Honig will trotz aller Versuche nicht aus den Waben kommen. Man hat Melezitose-Honig in den Waben. Auch 2021 gab es wieder einige Meldungen über Zement-Honig.

 

Wie entsteht Melezitose-Honig?

Melezitose-Honig entsteht vornehmlich bei Waldtracht, insbesondere bei Fichten. Hier wird der Zement-Honig insbesondere in den Monaten Mai und Juni produziert.

Die große schwarze Fichtenrindenlaus ernährt sich vom Baumsaft. Diese hat einen hohen Anteil von Einfachzucker. Dieser einfache Zucker wird von der Laus aufgenommen und in deren Körper in Dreifachzucker, die Melezitose, umgewandelt. Die Bienen wiederum nehmen den Zucker auf und bringen ihn in ihren Bienenstock. Je heißer und je trockener die Monate sind, desto mehr Einfachzucker nehmen die Läuse auf. Und damit bringen die Bienen wiederum mehr Melezitose in Ihren Stock.

 

Praxis-Tipp 1: Die Situation zu deinem Vorteil nutzen

Der Betonhonig entsteht wie bereits beschrieben aus Waldhonig (* Werbelink). Waldhonig gilt als eine Delikatesse.

Hierbei solltest du den Wassergehalt deines Honig mit dem Refraktometer prüfen. Wenn der Wassergehalt günstig ist, kannst du den Honig schleudern und zu guten Preisen verkaufen.

 

Praxis-Tipp 2: Stockwagen

Wenn du Stockwagen verwendest und das Gewicht deiner Beuten schnell zunimmt, solltest du tätig werden. Wie im ersten Praxistipp beschrieben, solltest du dann schnellstmöglich den Wassergehalt prüfen und wie oben beschrieben handeln.

 

Praxis-Tipp 3: Andere Imker fragen

Wenn du in einem Melezitose-Gebiet wohnst, solltest du dich an erfahrene Imker wenden und sie nach ihrer Meinung fragen. Diese Erfahrungen sind meist Gold wert.

 

Praxis-Tipp 4: Abwandern

Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du deine Völker an einen anderen Ort bringen. So kannst du vermeiden, dass deine Völker Zementhonig produzieren.

 

Und nun zu dir

Hast du schon Erfahrung mit Melezitose- bzw. Zementhonig gemacht? Ich freue mich auf Meinungen und Anregungen im Kommentarfenster.

 

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