Amerikanische Faulbrut – Definition und Erkennung

Gemäß Wikipedia ist die Amerikanische Faulbrut eine bakterielle BienenpestBrutkrankheit der Honigbienen. In Deutschland handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche.


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Woher kommt der Name „amerikanische Faulbrut“?

Der Name dieser Krankheit bezieht sich darauf, dass die Krankheit zuerst in Amerika entdeckt wurde. Von dieser Bienenseuche sind Bienen auf der ganzen Welt betroffen.

 

Wie ist der Krankheitsverlauf der Faulbrut?

Von der Faulbrut ist die ältere Made, die so genannte „Streckmade“, betroffen. Bei einer Infektion löst sich der Körper der Made auf und es bleibt nur eine schleimige Masse übrig. Deswegen wird hier der so genannte „Streichholztest“ angewendet. Dabei wird ein Streichholz in die Wabe gesteckt; kommt beim Rausziehen des Streichholzes die genannte schleimige Masse mit aus der Wabe, ist eine Infektion des Volks wahrscheinlich.

Wenn die gestorbene Made ausgetrocknet ist, zerfällt sie in mehrere Milliarden Sporen. Die Ammenbienen räumen die Larve dann aus, und die Sporen haften teilweise an ihrem Körper. Wenn die Ammenbiene dann die nächsten Larven füttert, verteilt sich die Krankheit weiter im Volk. Wenn das Volk zusammenbricht, wird es von anderen Völkern ausgeräubert. Hier haften dann die Sporen an den Räuberbienen und diese verbreiten die Bienenseuche in ihren Ursprungsvölkern.

Eine tödliche Spirale beginnt.

 

Wie kannst du die amerikanische Faulbrut erkennen?

Ein erstes Anzeichen ist ein (zu) schwacher Flugverkehr vor deiner Beute. Wenn in der Saison Trachtwetter ist und das Volk wenig oder gar nicht fliegt stimmt etwas nicht. Da das aber nur ein erstes Indiz ist, gebe ich dir im Folgenden weitere Symptome.

 

Symptome in der Brut

Wenn das Brutfeld starke Lücken aufweist, ist das ein weiteres Indiz für die Krankheit. Sind die verdeckelten Zellen teilweise eingesunken oder verfärbt, ist das ein weiteres Anzeichen der Erkrankung. Der oben beschriebene Streichholztest kann den Verdacht weiter erhärten.

 

Was solltest du beim Verdacht auf eine Faulbruterkrankung tun?

Wie bereits eingangs beschrieben, ist ein Faulbrutverdacht gemäß §9 Tierseuchengesetz anzeigepflichtig. Hierbei hast du die Veterinärbehörde deines Landkreises über den Verdacht zu informieren. Zusätzlich solltest du auch den Vorsitzenden deines Imkervereins und die Imkerei in der näheren Umgebung informieren.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssen im Umkreis von mindestens einem Kilometer die Bienenstände abgeschwefelt werden. Wie groß das Sperrgebiet bei Faulbrut tatsächlich wird legt das Veterinäramt fest.

 

Wie kann ich der AFB vorbeugen?

Wenn du Bienenvölker kaufst, solltest du auf ein aktuelles Gesundheitszeugnis achten. Wenn du selber mit deinen Bienen wanderst, ist ein gültiges Gesundheitszeugnis ebenfalls vorgeschrieben.

Du solltest deine Bienen auch niemals mit fremden, sondern nur mit eigenem Honig, füttern. Der Honig kann auch kontaminiert sein.

 

Dieser Artikel zur Bienenseuche darf gerne geteilt werden. Ich freue mich über Meinungen und Ergänzungen im Kommentarfenster.

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