Vorsicht: Zu hoher Wassergehalt im Honig

Besonders wenn man in der von Flüssen oder anderen Gewässern imkert hat man häufig das Problem, dass der Honig einen zu hohen Wassergehalt aufweist. Aber auch unter anderen Umständen kann der Wassergehalt deines Honigs zu hoch sein. Doch was kannst du dagegen tun?

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Tipp 1: Abwarten und Tee trinken

Grundsätzlich solltest du deinen Honig vor dem Schleudern mit dem Refraktometer messen. Wenn du dabei feststellst, dass dein Honig einen zu hohen Wassergehalt aufweist, kannst du zwei Tage schlechtes Wetter abwarten. Dabei können die Bienen nicht ausfliegen und sind mit der Trocknung des Honigs beschäftigt. Dadurch wird dann der Wasseranteil im Honig gesenkt. Miss jetzt noch mal.

 

 

Tipp 2: Wabenentnahme zur richtigen Uhrzeit

Am Besten entnimmst du die Waben deutlich vor zehn Uhr morgens, am allerbesten noch vor acht Uhr. Dann sind die Bienen noch nicht ausgeflogen. So können sie keinen neuen Nektar eintragen, der dann auch wieder einen höheren Wassergehalt hätte.

 

 

Tipp 3: Richtig messen

Miss den Wassergehalt deines Honigs in den Waben, nicht nach dem Schleudern im Eimer. Dafür solltest du den Wassergehalt in den äußeren Waben des Honigraums zur Mitte hin messen. Der Honig wird von der Mitte nach außen eingelagert und ist deswegen in den äußeren Waben noch feuchter. Wenn die mittleren Waben den richtigen Wassergehalt haben und außen zu feucht sind, kannst du auch nur die mittleren Waben schleudern und die äußeren im Volk lassen. Die Bienen werden dankbar für mehr Vorräte sein. Du solltest nie zu scharf abernten.

Wenn du den Honig nach dem Schleudern an der Oberfläche des Eimers misst, kann das Ergebnis auch verfälscht werden, da der Honig mit dem höheren Wasseranteil leichter ist und nach oben steigt. Der Teil des Honigs mit dem niedrigen Wasseranteil ist dann unten im Eimer. Das ist ein weiterer Grund, warum du die Honigfeuchte in den Waben messen solltest.

 

 

Tipp 4: Die richtige Temperatur bei der Lagerung

In deinem Schleuderraum sollte eine Temperatur von mindestens 20 Grad Celsius und höchstens 55 Prozent Luftfeuchtigkeit herrschen, da Honig Wasser anzieht. Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten sind umso besser. Die Luftfeuchtigkeit kannst du übrigens schnell und kostengünstig mit einem Luftentfeuchter (* Werbelink) reduzieren.

 

 

Möglich, aber mit einer Ausnahme nicht erlaubt: Honig trocknen

Mancher Imker ist schon auf die Idee gekommen, den Honig aktiv zu trocken, zum Beispiel in dem man ihn trocken bläst. Das ist allerdings mit einer Ausnahme nicht erlaubt. Welche Ausnahme das ist, erfährst du hier.

 

 

Fazit

Wie du siehst, kann der Grund für einen zu hohen Wassergehalt im Honig auf eigene Fehler bei der Messung und Lagerung zurück zu führen. Wende das hier gelernte an und du kannst die entsprechenden Fehler vermeiden.

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